Happy New Year!
Donnerstag, 31. Dezember 2009 | Autor: Andreas
Der Abend ist doch etwas länger geworden und so sind wir jetzt schon im Jahr 2010! Also:
Happy new Year!
Thema: Südinsel | 2 Kommentare
Donnerstag, 31. Dezember 2009 | Autor: Andreas
Der Abend ist doch etwas länger geworden und so sind wir jetzt schon im Jahr 2010! Also:
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Donnerstag, 31. Dezember 2009 | Autor: Konstanze
Heute schreib ich mal ausnahmsweise den Bericht, denn Andreas ist für unser Sylvesterdinner verantwortlich
Es wird “Indian birani rice” aus der Microwelle geben und die Steaks bleiben im Kühlschrank! Wir haben nämlich keine Lust uns in der Campingplatzküche um die letzte freie Herdplatte zu schlagen und dann auch noch fürs Aufspühlen anzustehen.
Unser Sylvesterhighlight hatten wir heute morgen um 11:20h. Da sind wir auf dem Franz Josef Glätscher aus dem Heli geklettert und haben uns schonmal umgeben von 3000dern (Mount Cook und Mount Tasman) ein “frohes Neues” gewünscht.

Fernblick über die Südalpen

Unser Heli bei der Schneelandung
Nach dem Flug sind wir direkt weiter gefahren in Richtung Norden – Metermachen. Gestern hatte uns ein netter Waliser, der übrigens desöfteren nach OWL kommt um von Poggenpohl Küchen zu exportieren, die Strecke nach Norden mit der Vokabel boring beschrieben. Und ja, wenn man aus den Alpen kommt ist Regenwald echt langweilig. Außerdem gibts da fiese Krabbelficher. Nee, wir haben erst in Hokitika gehalten. Da gabs so nette “Geschäftal”. Und dann nochmal in Geymouth um im New World den Kühlschrank aufzufüllen. Den Stadtkern kannten wir schon von unserem TranzAlpintripp, deshalb auch nur ein kurzer Zwischenstopp. Obwohl, ich könnte mich ja in den Supermärkten hier ganze Tage herumtreiben, da gibts so so tolle Lebensmittel in knallbunten Farben und 20m Brot. Allerdings nur weiches, hab bei jeder Sorte den Quetschtest gemacht
.

Die Westküste mit der Tasmanischen See

Pencake Rocks

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Mittwoch, 30. Dezember 2009 | Autor: Andreas
Manchmal verlaufen Urlaubsplanungen anders als man möchte – so heute bei uns. Wir haben den Vormittag ausgepannt um die gestern gebuchte Helihike Tour am Nachmittag wahrzunehmen. Bei einer solchen Tour wird man in den Gletscher geflogen und macht dort eine ca. 2 stündige Wanderung im Eis um dann wieder abgeholt zu werden. Solche Touren sind aber leider wetterabhängig und da es heute sehr windig und bewölkt war ist unsere Tour ausgefallen.
Als Alternative werden wir jetzt morgen (hoffenlich) nur fliegen. Drückt die Daumen.
Da am späten Nachmittag aber das Wetter doch noch besser wurde sind wir noch zum Fuss des Franz Josef Gletschers gefahren. Vom Parkplatz aus läuft man ca. 45 Minuten bis an das Eis heran über weite Geröllfelder. Die Schlucht, in die man hereinläuft, ist schon sehr eindrucksvoll. Die Seiten sind urwaldähnlich bewachsen – nur unterbrochen von einigen Wasserfällen. In der Schlucht selbst liegt ausschließlich graues Geröll. Die Steine werden immer grö0er, je näher man dem Gletscher kommt.
So hat ein entspannter Tag noch einen sehr schönen Abschluss gefunden.
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Dienstag, 29. Dezember 2009 | Autor: Konstanze
Ja, wer HP’s “Ich bin dann mal weg” gelesen hat oder besser noch gesprochen kennt, der weiß worauf ich anspiele.
Es gibt sie überall, in jedem Urlaub, egal ob im Inland oder im Ausland. Man hat sie immer dabei und heute in Franz Josef ist uns ein fränkischer Schnabbel begegnet. Der ist so typisch und so schrecklich, dass er hier erwähnt werden muss, stellvertretend für alle anderen Schnabbel und Bocks auf unserer Reise durch Neuseeland.
Nun zum fränkischen Schnabbel:
Wir hatten uns gerade auf unserer Campingplatzparzelle eingerichtet, als Schnabbel mit seinem KEA-Alkovenfamiliencamper den Platz hinter uns einnahm. Noch nicht ganz aus dem Wagen geklettert prosaunte er schon im schönsten, breitesten Fränkisch durch die Nachbarschaft: “Das ist ein wirkich toller Campingplatz.” Dem Nachbarn zur Rechten (auch deutsch) hat er’s erzählt, seinen zwei Söhnen hat er’s erzählt, seiner Frau alias Bock ha er’s erzählt “Hörst Du Frau, ein wirklich toller Campingplatz ist das.” Und uns wollte er’s wohl auch erzählen, doch wir haben schnell genug auf Englisch umgestellt!
Gut – unsere weitere Unterhaltung des Abends war etwas spärlich aber dafür haben wir unseren ersten Running Gag des Urlaubs.
“Is wirklich ei toller Platz. Und der Tisch is auch doll – und der Platz erst”
Thema: Südinsel | Ein Kommentar
Dienstag, 29. Dezember 2009 | Autor: Andreas
Den heutigen Tag haben wir fast ausschließlich mit Fahren verbracht. Die Strecke von Queenstown nach Franz Josef Village (ja, das heißt wirklich so) hat uns fast 7 Stunden mit allen kurzen und langen Zwischenstopps gekostet.
Wanaka mit dem Lake Wanaka ist schon toll. Der Anblick des Sees, der Berge mit Schneegipfeln und und und – wir wären fast geblieben
Aber wir sind doch aufgebrochen und in Richtung Westküste gefahren. Der Weg ist wieder kaum zu beschreiben. Zunächst bleibt es bei der Landschaft, die wir schon in Wanaka kennengelernt haben.
Es wird aber langsam immer grüner und grüner. Der Bewuchs entlang der Strassen wir immer höher. Und auf einmal kommt man sich ein bischen vor wie im Urwald. Laumbäume, Farne und alles mögliche andere mischen sich zu einem dichten Wald.
Entlang der Strecke gab es immer wieder Parkplätze um die besonderen Ecken der Natur betrachten und fotografieren zu können (hier kann fast mit Schottland mitgehalten werden
).
Als wir an der Westküste angekommen sind (dort brandet die Tasmanische See an) bekamen wir teilweise recht skuriele Bäume zu sehen. Die Laumbäume waren alle mit dem Wind gewachsen. Die höhreren Exemplare hatten nur noch ein Blätterdach, unterhalb war alles kahl. Hier schein also öfters viel Wind zu wehen.
Unser Weg hat und dann recht schnell wieder weg von der Küste geführt. Auf dem Weg haben wir eine Lachsfarm beuscht (Salmon Chowder ist nicht empfehlenswert) und sind dann über das Fox Glacier Village zum Franz Josef Village gekommen. Die Lanschaft gleicht hier wieder ehr einem Urwald.
Die beiden Orte tragen ihre Namen auf Grund ihrer Nähe zu den beiden Gletschern: Fox und Franz Josef. Der Fox Gletscher ist nach dem ersten Premierminister Neuseelands benannt wordern und der Franz Josef tatsächlich nach dem östereichischen Kaiser. Beide haben wir heute noch nicht zu Gesicht bekommen, da sie in Wolken verhangen waren. Aber auf den Fox Gletscher geht es morgen für uns. Den Franz Josef können wir uns hoffentlich von unten anschauen.
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